Fünf spannende Thriller, die mich bis spät in die Nacht wachgehalten haben

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Sascha Sprikut
Fantasy Autorin
Fünf spannende Thriller: Bild von Büchern

In diesem Beitrag stelle ich fünf spannende Thriller vor, die ich so mitreißend fand, dass ich nicht gut genug Schlaf bekam.

Nachdem ich in meinem letzten Beitrag darüber philosophiert habe, wie Thriller es vermögen, uns in ihren Bann zu ziehen, möchte ich heute fünf spannende Thriller vorstellen, die mich tatsächlich bis spät in die Nacht wach gehalten haben. Es sind keineswegs die fünf besten Thriller aller Zeiten, dafür gibt es im Internet mehr als genug Listen. Das ist wie immer eine sehr persönliche Liste.

Das Schweigen der Lämmer – Thomas Harris

Das Schweigen der Lämmer ist eines der seltenen Fälle, bei denen ich zuerst den Film geschaut und dann das Buch gelesen habe. Der Film war lange Zeit mein Lieblingsfilm. Ich habe mich davor gescheut, das Buch zu lesen, weil ich Angst hatte, den Film danach in einem anderen Licht zu sehen. 

Meine Befürchtung war unberechtigt. Ich liebe den Film noch immer, aber das Buch ist anders. Vielleicht sogar besser. Die Handlung ist komplexer, der Fall spannender und dadurch, dass es ein Buch ist, können wir mehr mit den Protagonisten mitfiebern. Clarice Starling ist eine unglaublich vielschichtige und hervorragend ausgearbeitete Protagonistin, die sehr viel Sympathie auslöst. Ihr Gegenspieler, der Kannibale Hannibal Lecter, ist ein Monster. Trotzdem ist er charmant und wirkt manchmal sogar ehrenhaft. 

Was dieses Buch mit allen anderen auf dieser Liste vereint, ist jedoch, dass es einfach spannend ist.

Meine Seele so kalt – Clare Mackintosh

Bevor die Autorin ihren ersten Thriller veröffentlichte, war sie bei der englischen Polizei als Ermittlerin tätig. Diese Erfahrung schimmert durch alle Seiten hindurch. In all ihren Romanen wirkt die Polizei unglaublich authentisch. Sie erzählt nicht nur von heldenhaften Ermittlern, sondern auch von Bürokratie, Überstunden und wie Fälle, die kein schnelles Ergebnis bringen, weggelegt werden. Meine Seele so kalt wird aus mehreren Perspektiven erzählt: Täter, Opfer und Polizei.

Die Perspektive des Täters war schaurig und hat mich mit einem Gefühl der Beklemmung zurückgelassen. Mackintosh hat in dieses Werk eine kreative Wendung eingebaut, die so unerwartet – so gut ist, dass sie für mich das gesamte Werk auf eine neue Ebene hebt.

Das Haus am Rand der Klippen – Lucy Clarke

Eine verschuldete Autorin vermietet ihr Traumhaus, eine luxuriöse Villa an den Klippen Südenglands, über Airbnb. Bei ihrer Rückkehr hat sie ein ungutes Gefühl, als hätte irgendjemand etwas in ihrem Haus verändert. Als wäre noch immer jemand da.

Für mich war die Prämisse der Stoff eines Horrorfilms. Die Idee spielt mit der Angst vor Einbrechern und klingt wie eine Warnung, niemals sein Haus unterzuvermieten. Ganz so gruselig ist das Buch tatsächlich nicht. Die Handlung entwickelt in eine ganz andere Richtung, als ich erwartet habe. Typisch für Lucy Clarke ist das Buch in zwei Zeitebenen geschrieben, der Vergangenheit und der Gegenwart. Die Vergangenheit beleuchtet die Vorgeschichte der Protagonistin und zeigt, wie sie zu dem Menschen geworden ist, der sie heute ist.

Für mich war das Zusammenspiel beider Handlungsstränge der Hauptgrund für den Reiz des Romans. An zweiter Stelle steht der überragende, visuelle Schreibstil der Autorin.

The Blue – Lucy Clarke

Zwei Freundinnen lassen den grauen Londoner Alltag hinter sich und wollen die Welt erkunden. Sie schließen sich einer Truppe lebensfroher Vagabunden an, die auf der Jacht „The Blue“ durch den Pazifik fahren. Allerdings merken sie mit der Zeit, dass auf der Jacht nicht alles so friedlich ist wie erwartet und alle Bewohner dunkle Geheimnisse mit sich tragen. Auch die Freundinnen sind nicht ganz ehrlich zueinander.

Für mich bildet die Freundschaft der beiden Figuren das Herzstück des Romans. Beide Charaktere sind mir innerhalb kürzester Zeit ans Herz gewachsen. Die Hauptfrage, die mich beschäftigte, war, ob ihre Freundschaft diese gefährliche Bootstour überlebt.

Nebeljagd – Julia Hofelich

Eine Anwältin, die selbst ermittelt und in das Fadenkreuz des Täters gerät – so oder so ähnlich lautet die Prämisse der Trilogie um Lin Geller von Julia Hofelich. Ich habe eine große Schwäche für Romane, in denen nicht die Polizei, sondern jemand aus dem zivilen Bereich ermittelt. Die Bücher um Linn Geller sind kurzweilig, spannend und machen einfach Spaß. Sie steigen schnell in die Handlung ein und kaum versieht man sich, ist man bereits gefesselt.

Was mir an Nebeljagd besonders gefallen hat, war, dass es hauptsächlich in einem Dorf auf der Schwäbischen Alb spielte. Dadurch wurde es super atmosphärisch und das einsame Bergdorf hat sehr zur Spannung beigetragen.

Fazit - fünf spannende Thriller

Wer den Blog schon länger kennt, weiß, dass es sich bei den Toplisten immer um meinen subjektiven Geschmack handelt. Gibt es für dich fünf spannende Thriller, die dich derart mitgerissen haben?Berichte gern in den Kommentaren.

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